WER SIND WIR?

Dies ist die Hompage von Matthias, Elke und Anna Muttersbach. Wir sind eine Familie aus Dornstetten (im Schwarzwald bei Freudenstadt) und wohnen hier seit 1999.

Wir glauben, dass es einen Gott gibt - den einen Gott, von dem so viel in der Bibel die Rede ist.

Wir sind alle 3 in Berlin geboren und dort bei einer Gemeinde in Köpenick zu Hause gewesen.

Ich, Matthias, bin 1966 geboren und sehe etwa so aus: Foto. Ich wurde in die Gemeinde in Berlin "hinein geboren", bin also von Geburt an (Dank an meine Eltern!) mit Gottes Wort in Berührung gekommen. Ich bin gelernter Karosseriebauer und zur Zeit als Mechaniker/Techniker in einer Firma tätig, die Elektromotoren herstellt.

Meine Frau Elke (ebenfalls 1966 geb.) ist erst mit 15 Jahren in unsere Gemeinde in die Jugendgruppe gekommen und ich war verknallt... und irgendwann haben wir geheiratet - endlich (1987)! Elke ist gelernte Chemielaborantin. Nach einer Umschulung zur Bürokauffrau arbeitet sie jetzt bei einer Internetdienstleistungsfirma. Und das ist sie: Foto.

Unsere Tochter Anna wurde dann 1991 geboren und geht jetzt in die 6. Klasse. Da wir beide, also meine Frau und ich, in Berlin zur Gemeinde gingen war auch Anna dort integriert und entsprechend des Glaubens an Gott und Jesus aufgewachsen. Foto von Anna.

Nach langjähriger Arbeit als Hauskreisleiter in Berlin-Köpenick durften wir auf Gottes Wort hin mit noch weiteren Geschwistern (auch aus Berlin) hier her nach Dornstetten umziehen. Wie es dazu gekommen ist soll hier nicht erläutert werden. Wer es aber unbedingt wissen will sollte dies im Gästebuch vermerken. Wir werden dann detailliertere Auskünfte geben.

Wir sind keine gelernten Pastoren oder so. Wir sind ganz "normale Menschen" mit ihren Problemen und Sorgen. Aber wir haben einen Glauben an Gott der uns hilft die Dinge die uns bewegen oder gar Angst machen anders zu beurteilen. Denn oft ist es der Mensch selbst, der Wege verbaut und Situationen ausweglos macht. Gott hat da ganz andere Sichtweisen und Möglichkeiten. Wir sollten sie nicht unterschätzen. Wenn wir nur glauben könnten...

weitere Fotos von uns und: "Danke an Martina!", sie macht wirklich tolle Bilder!

update 19.09.2004
Es sind ja nun schon einige Tage vergangen, seit dem diese Website online ist. Nun kommen ein paar Neuigkeiten.

Natürlich ist Anna größer geworden und sieht ein wenig anders aus. Sie geht jetzt in die 8. Klasse.
Elke und ich sind auch größer geworden, wir sehen aber kaum anders aus. Innerlich allerdings hat sich einiges getan.

Es sind bewegte Zeiten für uns. Es begann im September 2003, als in der Firma bekannt gegeben wurde, dass der Standort an dem ich tätig bin im Dezember 2003 ersatzlos geschlossen wird. Das war schon irgendwie ein mittlerer Schock, allerdings bin ich nun immer noch an diesem Standort tätig und betreue ein noch laufendes Labor, - der letzte Mohikaner?
Weiter ging es Anfang 2004, als sich unsere Mitarbeit in einer Gemeinde, die hier in Dornstetten neu gegründet werden soll, als für uns falschen Weg herausstellte. Wir haben versucht uns einzubringen, aber Gott schenkte kein Gelingen. Es gab auch Streit (der ist mit der Weile Vergangenheit). Das alles aber war nicht wichtig. Für uns war wichtig zu wissen, was Gott eigentlich mit uns vor hat. Uns dämmerte, dass Gott etwas in unserem Leben bewegt. Keine Gemeinde, in absehbarer Zeit keine Arbeit.
Und dann kam der nächste Schub:
Fünf Jahre durften wir zusammen mit Familie Meißner in diesem Haus in Dornstetten wohnen. 31/2 davon war auch Martina mit Sohn dabei. Wie schon oben erwähnt sind wir alle aus Berlin. So ein dichtes beieinander Wohnen ist schön, anstrengend und auch lehrreich zugleich. Wir alle wollen diese Zeit nicht missen. Trotzdem ist nun die Zeit gekommen, dass jede Familie ihre eigene Wohnung hat. Für uns als Familie stellte sich nun die Frage: "Wohin?" (Mießners hatten schon eine Wohnung). Wo sollen wir arbeiten, wohnen und in Gottes Reich mitarbeiten? Gott hat uns als Familie praktisch alle Sicherheiten genommen - so empfinden wir es jedenfalls. Es gilt, alle Sicherheit in Gott selbst zu haben.
Zum Glück kennen wir noch eine Gemeinde, die wir als Besucher nutzen dürfen. Leider musste aber der Pastor dieser Gemeinde, den wir in unser Herz geschlossen haben (Anna durfte sich durch ihn taufen lassen), unerwartet nach Amerika zurück. Das war im Frühsommer 2004. Er war wie der letzte Rückhalt für uns, voller Liebe und Verständnis für seine Gemeinde und auch für uns. Wir beteten und redeten mit ihm. Wir haben ihn sehr lieb gewonnen und er ist uns ein Abglanz in Sachen geistliche Leiterschaft geworden. Nun aber sind wir allein auf Gott angewiesen. Er sagte: Ich bin eure Sicherheit! Und genau so soll es auch sein!
Nach langem Suchen und Grübeln wo wir nun wohnen werden, offenbarte uns Gott seinen Willen für das Haus, in dem wir schon seit 1999 wohnen. Gott hat uns dieses Haus 1999 als Geschenk gegeben, damit wir zusammen darin wohnen können, und es war sehr gut. Aber nun will Gott dieses Haus noch mehr für sein Reich benutzen. Also haben wir uns dahin bewegen lassen, dass wir allein das ganze Haus mieten oder kaufen. Das war am 21.06.2004. Schön, und wer soll das bezahlen? Wir wissen es nicht und wir machen uns auch noch Sorgen. Aber wir wollen darin bleiben: Gott ist unsere Sicherheit. Wenn Gott sagt, dass er etwas tun wird, dann geschieht es. Er wird auch dieses Haus bezahlen wenn er es benutzen will.
Wir haben nun allein einen Mietvertrag für das ganze Haus (kaufen ist noch nicht möglich). Wir wollen Gott nicht versuchen, sondern wir wollen im Gehorsam den Weg Gottes gehen und ihm allein vertrauen, und das Haus offen halten für die, die es nötig haben und Gott näher kommen wollen. Für diesen Dienst wollen wir uns bereiten lassen. Wir stehen quasi wie Petrus auf dem Wasser und wollen auf Jesus schauen, nicht auf die Welle, die kommen wird. Aber wir wissen, dass Jesus uns aus jeder Not zu erretten weiß.

Wir wissen nicht, wo alles hin läuft, auch nicht, was Gott konkret tun will. Wir wollen uns einfach nur bereit machen und bereit halten für seinen Willen. Was anderes gibt es nicht mehr, und das ist kein kapitulieren, sondern ein Freuen auf das, was Gott tun wird.

Preist den Herrn; und denkt in euren Gebeten auch an uns.

update 23.10.2005
Und schon wieder ist ein Jahr rum, seit dem letzten Update.

Ja, wir wohnen immernoch in dem Haus und wir haben auch noch was zu Essen. Es gibt viel zu tun, aber wir machen das so Stück für Stück. Auch, weil das Geld nicht immer da ist.

Ich habe nun einen neuen Arbeitgeber in unbefristeter Stellung als Techniker. Das ging wirklich nahtlos. Irgendwie können wir es nicht so richtig fassen, wie Gott uns hilft und begleitet. Aber er tut es und wir sind dankbar dafür.

Immer wieder haben wir bemerkt, dass wir von uns aus nicht's tun können, um uns irgendeine Sicherheit zu erarbeiten. Auch haben wir festgestellt, dass Gott überhaupt nicht will, dass wir uns Sorgen machen. Das klingt jetzt erst mal sehr naiv. Aber Jesus hat es ja selbst gesagt: "Deshalb sage ich euch: Seid nicht besorgt für das Leben, was ihr essen, noch für den Leib, was ihr anziehen sollt."
Das ist gar nicht so einfach, das könnt ihr uns glauben ...

Wir danken allen, die für uns beten und gebetet haben. Vor allem aber danken wir Gott für seine für uns unfassbare Geduld und Fürsorge.


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