Ich will meine Ruhe haben


"Denn ihr seid bis jetzt noch nicht zu der Ruhe und zu dem Erbteil gekommen, das der HERR, dein Gott, dir gibt." 5.Mose 12,9

Was ist da zwischen Hoffen und Bangen? Der Großteil der deutschen Bevölkerung steht nämlich genau da: zwischen Hoffen und Bangen. Wieso? Dazwischen ist dieser Trancezustand: sich in Sicherheit fühlen, was soll denn schon passieren? Die Welt ist rund, jeden Morgen wird es hell. Wir machen unseren Job natürlich und wir versuchen bewusst zu leben: also Sport treiben, gesund essen, Versicherungen hier und da (man kann ja nie wissen!), usw. Tja - und irgendwann sterben wir, aber das muss ja sowieso jeder. Aber alles in Allem: "Ich will so bleiben wie ich bin".

Ich versuch mal aufzuzählen, was der Mensch so äußert, wenn es um seine Wünsche fürs Leben auf der Erde geht. Da wären z.B.:

  • gesund bleiben
  • Ehe und Familie
  • einen besseren Job (oder überhaupt einen!)
  • etwas in der Welt bewegen, usw
  • Alles ehrenwert und gut. Aber der "beste" Wunsch kommt noch: in Ruhe und ohne Leiden sterben. Ist doch komisch, alle wünschen sich das, aber keiner traut sich und sagt: "Ich will nicht sterben!" Warum nicht? Ist doch eigentlich ein ganz normaler Wunsch! Wo kommt denn die Angst her, den Wunsch nach Leben zu äußern?

    Seit Darwin glaubt man nun ernsthaft, dass der Mensch mal ein Affe gewesen ist (1). Und das hat Folgen! Das Leben auf der Erde ist ja lt. der Schlussfolgerung aus der Darwin-Theorie von allein, zufällig entstanden. Nichts ist mit Schöpfer. Und der Mensch wurde dem zu Folge also auch nicht von Gott geschaffen. Also braucht sich der Mensch auch gar nicht weiter bemühen, wieder ins Paradies zu gelangen, wo er ja der Bibel nach schon mal war - es gibt ja sowieso keines.

    Mit der Darwin-Theorie und den Glauben an die Richtigkeit der selben wird unser Leben ins Klo gespült! Hier wird versucht, dem Menschen die Hoffnung auf das wahre Leben zu nehmen und es kehrt endlich Ruhe ein: es gibt kein Bangen um und kein Hoffen auf ein Leben nach dem Tod. Wir leben in unserer selbst gemachten Ruhe. So einfach ist das. Ich sehe das als eine tödliche Waffe.

    Und wie ist das nun mit der Angst auf ein Leben nach dem Tod zu hoffen? Ganz einfach: der Mensch wurde so richtig "realistisch" von Satan auf Tod geeicht (2). Mit Erfolg, wie man sieht. Der Mensch wird doch nicht seine Hoffnung auf was setzen, was es für ihn nicht gibt. Dazu ist er viel zu realistisch. Doch jetzt sind wir in der Zwickmühle: wir wünschen uns ja doch, dass wir ewig Leben könnten, die Realität stellt sich uns aber anders dar. Wie viele haben abgeschaltet und geben auf und denken einfach nicht mehr darüber nach. Und dann stellen sie das auch noch als Starksein dar. Der Hunger nach Leben wird ab jetzt auf der Erde befriedigt. Hier und da bleibt dann schon mal jemand gesellschaftlich auf der Strecke, Schicksal. Aber sonst, warum sich noch weiter quälen. Es wird vermieden sich falsche Hoffnungen zu machen, aus Angst vor Enttäuschung. Und wenn es nun doch ein Leben nach dem Tod gäbe? Dann müsste ich mich ändern und fixiert auf dieses Leben nach dem Tod schon jetzt leben. Auch das noch? Und alles für ein Leben wo ich nicht weiß, ob es mir gefällt? Nein, da bleiben die meisten lieber so wie sie sind und "genießen" das Leben auf der Erde. Nicht nachdenken sondern nehmen, was man bekommen kann! Ist doch ganz gut so auf unserer Erde.

    Das ist der leichte Weg. Dabei geschieht noch etwas: wer die Hoffnung auf sein Leben verliert oder weggeworfen hat, der glaubt an seinen sicheren Tod! Realistisch eben.

    Die Hoffnung auf ewiges Leben hat ihre Berechtigung. Allerdings gibt es für uns kein ewiges Leben hier auf der Erde. Natürlich gefällt es uns hier mehr oder weniger aber ewig hier bleiben will wohl keiner. Im Angesicht der Kriege und Ungerechtigkeiten, jeden Tag Mühe und Arbeit. Selbst als Rentner hat man keine Ruhe. Also das macht wirklich keinen Sinn auf der Erde ewig leben zu wollen.

    Wenn wir über Leben nachdenken, müssen wir unterscheiden. Das was wir hier täglich sehen hat sich bei uns im Kopf als Leben eingegraben. Das ist das einzige was wir kennen, weil wir es sehen. Das heißt aber noch lange nicht, dass es kein anderes Leben gibt, nur weil wir es nicht sehen. Wir kennen es einfach nicht.

    Genauso verhält es sich mit dem Tod. Wenn wir sehen, dass ein toter nicht mehr mit uns spricht dann denken wir, es muss wie schlafen sein. Aber was ist mit der Seele dieses Menschen? Wir denken immer alles zu wissen und zu können. Wenn wir nicht wissen wie das Leben aussieht wie können wir dann wissen, wie der Tod ist? Die Seele ist hell wach! Dazu bitte mal Lukas 16,19-31 lesen.

    Der Mensch hat so viele Dinge an die er glaubt und nach denen er sich richtet. Horoskope, Wahrsager und was sonst noch alles haben ja Hochkonjunktur. Nur, an das Leben glaubt kaum einer. Das schlimme ist: am Ende werden viele sagen "hätte ich mal...". Genau wie der reiche Mann aus Lukas 16. Warum setzen so viele ihr Leben aufs Spiel?

    Der Knackpunkt heißt Stolz. Gott hat durch Jesus alles für uns getan was für uns notwendig zu tun war, damit wir leben können. Nicht nur hier auf der Erde. Die Rede ist von einem Leben, wie wir es nicht kennen: ohne Angst, ohne Krankheit, ohne Tod, in der Gegenwart Gottes. Warum glauben denn daran so wenige, obwohl es das ist was jeder will? Jesus ist der, durch den die Hoffnung vom ewigen Leben greifbar geworden ist. Endlich kann die unfassbare Hoffnung in Erfüllung gehen. Es gibt die Chance ewiges Leben zu erlangen!

    Und was macht der Mensch? Er hasst Jesus. Warum? Weil Jesus den Menschen ihre Ruhe nimmt durch das was er sagt. Es beunruhigt sie wenn sie hören, dass sie falsch leben und dass es ein Gericht geben wird. Es beunruhigt sie wenn Jesus keinen Unterschied zwischen arm und reich macht. Es beunruhigt sie wenn einer ihnen sagt, was gut für sie ist. Sie wollen gefälligst ihr eigenes Leben leben. Da passt Jesus nicht rein. Der Mensch muss sich ändern, dass will er aber nicht. Er geht lieber mit seinem Geld und Hochmut ins Grab, als arm und demütig in den Himmel! Deswegen hassen sie ihn, der ihnen ewiges Leben verspricht.

    "Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es retten." Lukas 9,24


    Willst Du sterben? Wenn Du ehrlich bist nein. Du hängst viel zu sehr an Deinem Leben als das Du es einfach so hergeben würdest. Da bin ich mir ganz sicher. Aber Du sitzt in der Klemme. Am besten bleibt alles beim alten aber dann bist Du tot. Denke einfach mal darüber nach, ob ein Leben nach dem Tod nicht doch Sinn macht. Fang an um Dein Leben zu bangen und richte Dein Hoffen auf Jesus. Er ist der einzige, der Dein Leben retten kann. Und das fängt hier auf der Erde an. Was gibst Du auf?

    Ganz oben steht ein Bibelvers aus 5. Mose. Es stimmt, wir sind noch nicht in der Ruhe. Und das was wir Ruhe und Frieden nennen ist doch nur hausgemachter Selbstbetrug. Wir können uns nicht so absichern, dass wir wirklich Ruhe finden. Diese Ruhe muss Gott geben. Was wir tun können ist glauben, dass ER sie geben wird.







    (1) Ich will hier gar nicht versuchen das Gegenteil zu beweisen. Nur soviel: Anatomie hin und Ausgrabungen her: wer hat Dir das Denken gelehrt? Oder ist alles was Du tust Instinkt? Wer hat Dir gesagt, dass Du nackt bist und Kleidung brauchst um Deine Blöße zu bedecken? Stell sich doch mal einer vor: ein Affe zieht sich was an weil er sich schämt! Wir würden das nicht für "normal" halten, oder? Welches andere Lebewesen zieht sich was an, außer der Mensch? Obwohl immer mehr ernst zunehmende Wissenschaftler die Theorie (!) von der Höherentwicklung verwerfen, wird sie noch immer als wahr und richtig in allen deutschen Schulen den Kindern gelehrt. zurück zum Haupttext

    (2) Jetzt werden natürlich einige Streiken: also wenn es keinen Gott gibt dann gibt's natürlich auch keinen Satan! Richtig, aber: Ihr meint doch nicht ernsthaft, dass Satan sich zu erkennen gibt! Welcher Verführer zeigt sich schon als solcher? zurück zum Haupttext




    Ich bitte mit allem Nachdruck darum, bei einer eventuellen Zitierung aus diesem Text, den Zusammenhang zu beachten und den Inhalt nicht zu verfälschen!

    Alle Bibelzitate wurden der Revidierten Elberfelder Bibel entnommen.
    © 1985/1991, R. Brockhaus Verlag, Wuppertal

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